Ich habs getan!

Montag, 8. August 2011


Bild: J/p


Ich habe mir ein Cosmic Shirt auf Romwe bestellt. Zwei Vergehen die ich bereu. Aber von Vorne:
Ungefähr vor eineinhalb Monat überkam mich die Lust, endlich einmal etwas auf Romwe zu bestellen. Der chinesische Kleideranbieter hatte in der Modebloggerwelt ja wie ein Blitz eingeschlagen. Nun wollte ich es wissen, ob Romwe wirklich so toll war, wie alle davon schwärmten oder ob die BloggerInnen sich einfach nur dazu verpflichtet hatten, so zu tun als ob. Ich besuchte einmal mehr die Seite, dieses mal mit dem Vorhaben meinen Basket an die Kasse zu bringen.
Ich liebäugelte schon seit längerem mit einem Cosmic Shirt. Doch hatte ich bis dahin kein passendes Modell gefunden. Beim Herumsurfen beim Chinesen entdeckte ich dann schliesslich mein Objekt der Begierde. Schwuppdiwupp war es in meinem Basket, und bevor ich es mir noch anders überlegen konnte, war ich auch schon an der Kasse.
Da stutzte ich dann das erste Mal; Romwe machte Werbung mit Free Delivery, ja, das stimmte auch, aber damit war Standard Delivery gemeint. Dieser hat nach Europa 10 bis 20 Werktage. «Naja gut», dachte ich mir, «jetzt haste so lange mit dem Kauf des Shirts gewartet, nun kommts also auf die 20 Tage auch nicht mehr drauf an». Gut. Ein Monat verging, und ich hatte noch immer kein Shirt. Dann erhielt ich eine Email von Romwe: Sie entschuldigen sich für die Verspätung, leider sei der Artikel sehr beliebt und sie kämen mit der Produktion nicht nach. -Ok! Dann warte ich halt noch ein wenig länger.
Drei weitere Wochen vergingen. Dann hatte ich ein eingeschrieben Brief im Kasten. Das Shirt schon längst vergessen, dachte ich mir: -Oh nein, was hast du nun wieder angestellt? Mit einem Schlechtengewissen machte ich mich zur nächsten Poststelle auf. Dort nahm ich dann das kleine Paket entgegen. Das Schlechtegewissen war im Nu verflogen, ersetzt mit Vorfreude auf das lang ersehnte Cosmic Shirt. Doch auch die war im Nu verflogen, als ich das Paket aufgerissen hatte und das Shirt anprobierte. Naja, etwas eng –chinesische Einheitsgrösse– Ich muss dazu vielleicht sagen; ich gehöre nicht zu den dünnen hungernden Modebloggerinnen, sondern zähle mich zu den normal Gewichtigen, die Konfektionsgrösse 36/38 tragen. Mit einwenig Drapieren und Zurechtzupfen geht es schon, aber ich hatte mir das anders vorgestellt.
Fazit: Ich werde mir nichts mehr bei Romwe bestellen und ich hoffe ihr auch nicht!

Frances Bean Cobain by Hedi Slimane

Freitag, 5. August 2011

An dieser Fotostrecke kommt man momentan im WorldWideWeb nicht vorbei: Der geniale Hedi Slimane hat Frances Bean Cobain abgelichtet und eine wunderbare Fotostrecke geschaffen, die als Hommage an Frances Beans Eltern und die Grunge-Kultur der 1990er Jahre gesehen werden kann.

Bilder via Hedi Slimane
Als Tochter vom verstorbenen Nirvana Frontman Kurt Cobain und Tochter von Courtney Love ist Frances Bean Cobain wohl die berühmteste Erbin im Rockbusiness. Mit Michael Stipe und Drew Barrymore als Paten ist es ihr wohl vorbestimmt im Showbiz ihr Glück zu versuchen. Vom Fotografen, Künstler und Modedesigner Hedi Slimane wurde sie nun ganz im Grunge-Style der 1990er Jahre gekonnt in Szene gesetzt.


Bilder via Hedi Slimane

Zum Fotograf: Als Sohn eines Tunesiers und einer Italienerin studierte Hedi Slimane Politik und Kunstgeschichte in Paris und lebte längere Zeit in Berlin. 1996 holte Yves Sain Laurent den damals noch unbekannten Slimane ins Unternehmen und machte ihn zum Chef-Designer der Herrenkollektion. In dieser Position schaffte Slimane den Durchbruch in der Modeszene. Er verließ das Unternehmen 1999. Seit dem Jahr 2000 entwarf Slimane für die Gruppe LVMH als Chefdesigner des Modehauses Christian Dior die Herrenkollektionen Dior Homme von der Winterkollektion 2001-2002 bis zur Winterkollektion 2007-2008. Derzeit beschäftigt sich Slimane mit diversen Ausstellungen in Museen weltweit. Weiterhin möchte er in naher Zukunft eine eigene Modekollektion präsentieren, erstmals auch im Bereich Womans-Wear. Hedi Slimane ist sehr gut in der Indie Rockszene verwurzelt. In seinem fotografischen Schaffen lichtet er deshalb sehr viele Pop- und Rockstars ab und hat für viele Stars die Booklets der Alben gestaltet.

Bilder via Hedi Slimane
Ich finde die Fotostrecke mit Frances Bean Cobain wunderbar. Hedi Slimane schafft es Cobains einzigartige Schönheit perfekt einzufangen und diese mittels dem Grungestil ihrer Eltern in Szene zu setzen. Die Fotos zeigen eine Spannung zwischen Härte, Sensibilität und einer Verletzlichkeit die von Frances ausgeht, was für mich eine grosse Faszination ausübt.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, was wir noch von Frances Bean Cobain hören werden sei es als Model oder als Tochter zweier Legenden. Klar ist, dass sie eine Hypothek zu tragen hat und ich sehr hoffe, dass sie daran nicht zerbrechen wird.

Editorial: Harper’s Bazaar Australia

Mittwoch, 3. August 2011





Bilder: Fashion Gone Rogue


Wow! Ich war hin und weg, als ich eben diese Editorial auf Fashion Gone Rogue entdeckt habe. Wintermäntel in kräftige Herbst Farben vermischt mit einer 60iger Jahre Silhouhette. Die seitlich angebrachten Knopfreihen, sowie die an Modrian erinnernden Print-Muster in warmen Herbst Tönen sind einfach perfekt inszeniert. Das Augenmerk sei auch vor allem auf die Accessoire gerichtet, bspw. die kobaltblauen Schuhe mit dem extravaganten Absatz, die zahlreichen Kopfbedeckungen und auffälligen Brillen im 60er Jahre Look. Ein weiteres unverkennbares 60er Jahre Charakteristika des Stylings ist das Make-up. Die über tuschten Wimpern unterstrichen mit weissem Kajal, bilden das Tüpfelchen auf dem I des Looks. Alles in allem einfach ein perfekt gelungenes Shooting. Das Model Jemma Baines wurde dabei von Luke Irons für die September Ausgabe der Australischen Harper's Bazaar abgelichtet.

DiY - Haarschmuck

Dienstag, 2. August 2011

In der letzten Woche habe ich wieder einmal meiner Kreativität freien Lauf gelassen und habe mir einige Hairpieces gebastelt. Hübsche Dinge fürs Köpfchen sind unteranderem eine meiner grossen Leidenschaften. Ich finde durch einen Hut, ein Haarband oder eine schöne Spange kann jedes Outfit aufgepeppt werden.
Mir gefallen als Hairpieces vorallem Federn und Haarbänder im Stil der 1920er Jahre.
Foto: J/p


Was mich aber auch sehr anspricht und mich an meine Kindheit und natürlich an meine Freunde aus den 1960/70er Jahren erinnert sind Blumen im Haar. Frei nach dem Motto "Be sure to wear some Flowers in your Hair" habe ich mir deshalb meinen eigenen Blumenkranz gebastelt.
Foto: J/p

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